Nachbarstadt Krefeld

Friday, 29. October 2010 15:26

Das Zentrum von Krefeld am linken Niederrhein ist etwa 7 km vom Ortskern von Willich entfernt. Die Willicher Ortsteile Anrath, Schiefbahn und Neersen befinden sich in einer Entfernung von etwa 10 km zum Krefelder Zentrum. Bis zum Jahr 1929 war der Name Crefeld gleichberechtigt. Die Legende besagt, das die damals immer mehr raumgreifenden nationalistischen Strömungen in Deutschland dafür sorgten, dass das C im Stadtnamen endgültig vom K verdrängt wurde. Was in der deutschen Sprache wie K klingt muss auch mit K geschrieben werden – basta.

Die Stadt ist mit knapp 250 000 Einwohnern eine der Großstädte mittlerer Größe im Regierungsbezirk Düsseldorf. Als kreisfreie Stadt ist sie von einigen anderen Großstädten wie Mönchengladbach, Duisburg und Düsseldorf umgeben. Die einst eigenständige Stadt Uerdingen wurde im Jahr 1929 eingemeindet.

Krefeld trägt auch den Beinamen „Stadt aus Samt und Seide“. Dieser Name hat seine Wurzeln in der Produktion von Seidenstoffen im 18. und auch 19. Jahrhundert. Diese Tradion wird auch noch heute gewürdigt und auf dem Südwall wurde ihr mit der Statue eines Tuchmachers Respekt gezollt. Das größte Veranstaltungszentrum der Stadt, quasi die Stadthalle, trägt den Namen „Seidenweberhaus“.

Heute bilden die Thyssen-Krupp Edelstahlwerke eine der wirtschaftlich tragenden Säulen der Stadt. Der Chemieriese Bayer hat im Ortsteil Uerdingen nach dem Standort Leverkusen seine zweitgrößte Niederlassung innerhalb Deutschlands. Im Stadtteil Oppum befindet sich eines der modernsten ICE Instandhaltungswerke der Deutschen Bahn.

Sportlichen Glanz verbreitete über Jahrzehnte hinweg die Fußballmannschaft von Bayer 05 Uerdingen. Über lange Jahre spielten sie in der Ersten Bundesliga und holten im Jahr 1985 sogar den DFB Pokal. Heute spielt man als KFC Uerdingen in der Niederrheinliga. Erstklassig allerdings sind die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga.

Sehr beliebt bei Besuchern und Einheimischen ist der Krefelder Zoo mit seinem Affentropenhaus und der Vogeltropenhalle sowie dem Regenwaldhaus. Der Krefelder Botanische Garten zeigt seinen Besuchern ein breites Spektrum heimischer und exotischer Pflanzenarten.



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Sehenswürdigkeiten und geografische Informationen über Willich

Thursday, 3. December 2009 12:29

Willich liegt im Westen von Nordrhein-Westfalen, an der holländischen Grenze am Niederrhein und besteht aus den Stadtteilen Willich, Schiefbahn, Anrath und Neersen. Die Stadt befindet sich im Drei-Städte-Eck Düsseldorf-Mönchengladbach-Krefeld und hat außerdem die beiden niederländischen Städte Roermond und Venlo in der Umgebung. Typisch für die Landschaften und Städte am Niederrhein ist auch Willich von ebenen, landwirtschaftlichen Flächen geprägt. Das Stadtgebiet wird im Südwesten vom Fluss Niers begrenzt. Das höchste Gebäude der Stadt ist der 123 m hohe Fernmeldeturm von Schiefbahn, der auch als „Fernsehturm“ bekannt ist.

Über die Herkunft des Namens Willich gibt es verschiedene Thesen, von denen keine komplett bestätigt ist. Die Hauptthese geht jedoch davon aus, dass der Name aus den Bezeichnungen „villa“ (Landgut, Hof) und „vilici“ (Hofbewohner) hervorgeht. Dies wäre insofern logisch, als dass das Gebiet tatsächlich von vereinzelten Höfen besiedelt wurde und sich dann zu einer Stadt ergab.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Willich ist das Schloss Neersen, das jährlich die regional berühmten Schlossfestspiele ausrichtet. Das Schloss dient auch als Rathaus der Stadt Willich. Es war einst eine Wasserburg, wurde aber durch einen Brand im Jahr 1859 so stark beschädigt, dass es komplett wiederhergestellt werden musste. Nachdem es u. a. von der US-Army und dem DRK genutzt wurde, kaufte es die Stadt Willich im Jahr 1970, kurz nach ihrer Gründung. 2002 war es außerdem Teil der Euroga 2002, der überregionalen Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens. Die Außenanlagen des Schlosses wurden nach Vorlagen des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt und für Zuschauer aus der ganzen Welt freigegeben.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kapelle Klein-Jerusalem in Neersen. Mit ihrem Baujahr 1660 ist sie das älteste Kirchengebäude der Stadt. Andere Kirchenbauten sind die katholischen Kirchen der Stadtteile Anrath, Willich und Schiefbahn. Sie markieren das Zentrum des jeweiligen Stadtteils und wurden alle gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.

Sehenswert ist außerdem das Haus Broich, ein ehemaliges Rittergut zwischen Anrath und Willich.

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